Stellungnahme opinion

Leipzig, 25. April 2017

Referentenentwurf zu Ausschreibungen bei KWK-Anlagen und innovativen KWK-Systeme

Die Kraft-Wärme-Kopplung ist nicht nur eine besonders effiziente Art, Brennstoffe zur Strom- und Wärmeerzeugung zu nutzen, sie stellt auch eine der wichtigsten Flexibilitätsoptionen in einem zunehmend erneuerbaren Stromversorgungssystem dar. Gleichwohl bleibt die KWK in der Praxis derzeit deutlich hinter ihren Möglichkeiten zur Flexibilisierung zurück. Bei der Neuausrichtung der KWK-Förderung sollte daher ein außerordentliches Augenmerk auf diesen Aspekt gelegt werden. Als Betreiber eines virtuellen Kraftwerks steht der flexible Betrieb kleiner und mittelgroßer KWK-Anlagen ganz besonders in unserem Fokus.

Der Referentenentwurf der KWK-Ausschreibungsverordnung enthält sinnvolle Vorschläge, um einen wesentlichen Flexibilisierungsanreiz für die KWK-Erzeugung zu setzen und damit die Kopplung der KWK-Erzeugung mit der Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien voranzutreiben. Wir unterstützen daher ausdrücklich die Begrenzung der Zuschlagszahlung nach § 18 Absatz 2 Satz 2 auf 3.000 Vollbenutzungsstunden je Kalenderjahr.

Dennoch sehen wir in einigen wichtigen Details des Entwurfs Änderungsbedarf: Zur Stellungnahme (pdf)